„Na, wann werdet ihr schwanger?“

Du kennst diese Fragen und beiläufigen Bemerkungen zur K-Frage. Diese Fragen nerven gehörig, können sehr verletzend und manchmal auch übergriffig. Unerfüllter kinderwunsch ist schon anstrengend genug, da brauchst du nicht auch noch solche Fragen.

Gleich eine Enttäuschung zu Beginn – es gibt keine Einheitslösung für alle.

Wie du mit den Menschen um dich herum umgehen kannst, wird von 2 Faktoren beeinflusst:

1. davon, wo du gerade stehst – wie es dir gerade geht – wie stabil du dich fühlst, (dazu findest du weiter unten mehr)

2. davon, wie nah dir die fragende Person steht,

und ist weitaus komplexer als hier skizziert.

Ich teile das mal in 3 Stufen ein:

Stufe 1      Selbstschutz

Du möchtest gar nichts Preis geben und dich schützen. Hier ist eine Lüge völlig ok! Wie „Es passt gerade nicht“, „Nee, noch keine Lust.“
Im Vorfeld kannst du dir ein alternatives Thema überlegen, zu dem du ausweichen kannst und überleiten z.B. mit „Ich bin gerade voll und ganz mit der Reisevorbereitung nach xy beschäftigt. Wohin fähst du denn in deinen näcshten Urlaub?“ Leg dir einfach dein Thema zurecht: Hobby, Haus, Wohnung, Pflanzen, Tiere…

Stufe 2      Die kleine Öffnung

Du kannst sagen: „Ja, es gibt ein Problem, aber ich möchte nicht darüber sprechen.“ Such dir hier deine eigenen Worte. Hier könntest du auch sagen. „Das ist generell meine Privatsache.“

Stufe 3       Vertrauen

Du vertraust dich (nach Vorbereitung) einer Person an.

Zur Vorbereitung auf ein offenes Gespräch frage dich und werde dir selbst darüber klar:

Wie möchte ich, dass die Menschen damit/mit mir umgehen?

Da wirst du wahrscheinlich merken, dass das für verschiedene Personen sehr unterschiedlich sein wird.
Vielleicht wünschst du dir, dass sich deine Mutter komplett raushält.
Und gleichzeitig wünschst du dir von einer Freundin Anteilnahme und Empathie.

Überlege dir,
Was kann ich tun, sagen, damit ich eine gewünschtere Reaktion bekomme?
Was kann ich selbst steuern?

Ein Beispiel
Das heißt als erster Schritt ist es wichtig, dass du dir darüber klar wirst, was du möchtest. Dann kannst du das offen sagen und deine Freundin kann darauf eingehen.

Das ist nicht leicht, ich weiß.

Aber du hast einen Einfluss auf dich selbst.

Andere Menschen kannst du nicht ändern, höchstens einen Denkanstoß geben. Du kannst nur dich selbst ändern. Denn du bist für dich und deine Gefühle verantwortlich. Und trotzdem sollten die Menschen um dich herum wertschätzend sein. Zu einem guten Gelingen gehören beide Seiten.

Nach den Fragen

  • Wo stehe ich gerade?
  • Wie geht es mir?
  • Wie stabil bin ich?

(Es dürfen alle Gefühle mal da sein.)

kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Wie möchte ich mit den Fragen und Sprüchen umgehen können?
  • Wie möchte ich mich dabei fühlen?

Es ist wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben, um sich überhaupt erst auf den Weg zu begeben.

Ein erster Schritt auf diesem Weg könnte sein, dass du dich gut um dich selbst kümmerst und dich stärkst.

Erste Ideen und Anregungen dazu findest du in meinem Fühl-dich-besser-Guide, den du unentgeltlich erhältst.

Du darfst dir erlauben, dir Hilfe zu holen (Das machst du für deinen Körper ja auch. 😉 mit dem Guide oder direkt bei mir. Ich bin hier zu finden.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut bei der nächsten Begegnung.

Wenn du einen Impuls ausprobiert hast, schreib mir doch einfach eine E-Mail an kontakt@nataliekitterer.de.

Ich bin sooo neugierig, wie es dir damit ergangen ist! 🙂

 

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